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Geld geben – oder ausgeben?

Geld bindet,

Geld versklavt,

 

Geld setzt frei,

Geld macht glücklich.

 

 

Geld vergeben

Mir fällt immer wieder auf, dass die Freude am Kauf einer persönlichen Sache vor allem in der Vorfreude liegt. So stelle ich fest, dass die ersehnte Genugtung, beispielsweise bei meiner schönen und exklusiven Espresso-Kolben-Maschine, ausschliesslich aus Vorfreude besteht. Sobald diese in meinem Besitz ist, die Einstellungengen gemacht sind, scheint sich diese Scheinfreude in Leere umzuwandeln. Dieses Phänomen zeigt sich in meinem Leben immer wieder und ich bin versucht vom einen Kauf zum anderen überzuschwappen, ohne zu realisieren, dass Materielles in keiner Weise den inneren Frieden beeinflusst. Im Gegenteil, es ist eine endlose Suche nach Endlichem.

 

Geld geben

Beim Geld verschenken dreht sich der ganze Gefühls-Lauf. Der Entscheid jemandem grosszügig spendabel zu sein, ist meist mit etwas Überwindung geprägt. Bis zur Übergabe bleibt dieses komische Gefühl. Nach der Übergabe herrscht nicht Leere, sondern eine Art nachhaltige Freude. Und meist das Gefühl, dass der verschenkte Betrag höher hätte sein können.

 

Ich kleines Beispiel: Ich spaziere durch Bern und bemerke einen Strassenmusiker. Ich will ihm etwas geben und ertappe meine Gedankenwelt mit folgenden Fragen: ist 50.– nicht übertrieben, evtl. wird er das Geld verschwenden, nicht dankbar sein. Wenn das jeder machen würde, wäre dieser Man im nu reich, ist das gerecht?…

 

Ist diese Fragestellung berechtigt?

Nein, ist sie nicht... Wer ehrlich ist bemerkt, dass diese Fragen nur dann auftauchen, wenns ums Geben geht. Wenns um den Einkauf persönlicher Sachen geht, kommen diese Fragen nicht. So geben wir ohne zu zögern problemlos 50.–, 500.–, 5000.– CHF für sinnlose Dinge aus.

 

Was spricht dagegen, diesem Musiker 500.– CHF für seinen Beitrag auf der Strasse zu übergeben?

 

Nichts.

 

 

 

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